SATZUNG
 DES FOLKLORETANZVEREINS
SCHÖNEBECK/ELBE e.V.

 

GEGRÜNDET AM 06. NOVEMBER 1990

 

§1

 Der Folkloretanzverein Schönebeck/Elbe e.V. mit Sitz in Schönebeck/Elbe verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

§2

 Ziele und Aufgaben

Abs. 1:    Zweck der Vereinigung ist die Pflege, Förderung und Verbreitung nationaler und internationaler Folklore
               im Genre des Tanzes. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

- regelmäßige Durchführung von Gruppenabenden zur Pflege des Kulturgutes auf dem Gebiet des
nationalen und internationalen Volkstanzes.

- öffentliche Darbietungen zur Verbreitung des Kultur- gutes auf dem Gebiet des nationalen
und internationalen Volkstanzes.

 

Abs. 2:    Die Vereinigung ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

Abs. 3:    Mittel der Vereinigung dürfen nur für die satzungs- gemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln der Vereinigung.

 

Abs.4:     Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

Abs. 5:    Die Vereinigung gliedert sich dem Alter der Mitglieder nach in einzelne Tanzgruppen auf, wobei
diese wiederum aus mindestens 8 Mitgliedern bestehen sollen:

a) Kindertanzgruppe

b) Jugendtanzgruppe

c) Erwachsenentanzgruppe

 

Die Mitglieder können in mehreren Tanzgruppen gleichzeitig tätig sein bzw. von einer in eine andere Tanzgruppe wechseln.

 

§3

Mitglieder, Rechte und Pflichten

 Abs. 1:    Mitglied der Vereinigung kann jede natürliche Person werden, die die Vereinssatzung anerkennt.
                Der Aufnahmeantrag ist zweifach schriftlich formlos einzureichen.

 

Abs. 2:     Über die Aufnahme entscheidet der Vereinsvorstand.

 

Abs. 3:    Kindern unter 14 Jahren ist die Aufnahme nur mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter möglich.
Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr können auch ohne eine solche Zustimmung Mitglied der Vereinigung werden.

 

Abs. 4:    Die vom Mitglied zu zahlende Aufnahmegebühr beträgt 10,00 €.

 

Abs. 5:    Die Mitgliedschaft endet durch Tod oder schriftliche Austrittserklärung gegenüber einem Vorstandsmitglied oder durch Ausschluss.

 

Abs. 6:    Der Austritt ist für aktive Mitglieder (Tänzerinnen und Tänzer) unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist zum 31.08. eines jeden Jahres zulässig. Passive Mitglieder können unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist zum Ende eines jeden Monats austreten.

 

Abs. 7:    Der Ausschluss kann erfolgen bei:

a)   ausbleibender Beitragszahlung über mehr als drei Monaten

b)   groben Verstößen gegen die Interessen der Vereinigung auf Beschluss der
Mitgliederversammlung.

 

Der Beschluss bedarf einer 2/3-Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Zuvor ist das Mitglied zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich begründet zuzustellen.

 

Abs. 8:    Der monatliche Mitgliedsbeitrag wird jährlich auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung festgelegt. Kinder, Jugendliche ohne eigenes Einkommen und Arbeitslose entrichten 50% des festgelegten Beitrages. Der Beitrag ist bringepflichtig.

 

Abs. 9:    Einnahmen aus Beiträgen, Aufnahmegebühren, Gagen, Spenden, Zuwendungen und anderem stellen Eigentum der Vereinigung dar und sind für die weitere Tätigkeit der Vereinigung zu verwenden. Ein Anspruch von Mitgliedern auf Auszahlung von Anteilen besteht nicht.

 

Abs. 10:  Die aktiven Mitgliedern übergebenen Kostüme und Requisiten sind pfleglich und sorgsam zu behandeln. Bei Ausscheiden aus der Vereinigung haben die Mitglieder keinen Anspruch auf die ihnen übergebenen Kostüme und Requisiten.

 

Abs. 11   Die Vereinigung haftet mit ihrem Vermögen. Die Mitglieder haften nicht mit ihrem Eigentum für Ansprüche gegen die Vereinigung.

 

Abs. 12:  Gegen Mitglieder, die durch unbegründetes und unentschuldigtes Fernbleiben von vertraglich gebundenen Veranstaltungen der Vereinigung finanzielle Nachteile zufügen, kann die Vereinigung Schadensersatz geltend machen.

 

§4

Die Vereinigung kann Mitglied von Verbänden oder anderen Organisationen werden, soweit deren Satzung mit der Vereinssatzung im Einklang steht und die Mitgliedschaft der Vereinigung in diesen Verbänden oder Organisationen dem Zweck, der Vereinigung zuträglich ist. Eine solche Mitgliedschaft bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung durch eine 2/3-Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

 

§5

Vorstand

Abs. 1:   Die Vereinigung wählt ihren Vorstand durch die Mitgliederversammlung. Der Vorstand besteht aus dem ersten und zweiten Vorsitzenden, dem Künstlerischen Leiter/Organisator, dem Kassierer und dem Schriftführer.

 

Abs.2:     In den Vorstand können nur stimmberechtigte Mitglieder gewählt werden.

 

Abs. 3:    Die Vorstandsmitglieder haben die Voraussetzungen zur Erfüllung der unter § 2 der Satzung genannten Ziele und Aufgaben der Vereinigung zu schaffen.

 

Abs.4:     Für die Beschlussfassung des Vorstandes gelten die Bestimmungen des § 6 der Satzung.

 

Abs. 5:    Soweit eine Willenserklärung gegenüber dem Vorstand abzugeben ist, genügt dies gegenüber einem Mitglied des Vorstandes.

 

Abs. 6:    Der erste Vorsitzende vertritt gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied die Vereinigung im Rechtsverkehr. Durch den Vorstand kann bestimmt werden, dass ein Dritter mit der Vertretung beauftragt wird.

 

Abs. 7:   Zu  Rechtsgeschäften, die  die  Vereinigung mit mehr als  1.000,00 € verpflichten, ist der Vorstand nur mit zustimmendem Beschluss der Mitgliederversammlung befugt.

 

Abs. 8:    Der Vorstand hat die Ziele und Aufgaben der Vereinigung so zu verwirklichen, dass die Interessen der Mitglieder gewahrt und die berechtigten Interessen Dritter nicht verletzt werden. Dieser Grundsatz gilt für jedes einzelne Mitglied.

 

Abs. 9:    Mitglieder des Vorstandes oder andere Bevollmächtigte, die ihre Befugnisse überschreiten, sind der Vereinigung für den dadurch entstandenen Schaden verantwortlich.

 

§6

Mitgliederversammlung

Abs. 1:    Die Mitgliederversammlung ist in zeitlichen Abständen von ca. einem Jahr einzuberufen.

 

Abs. 2:    Darüber hinaus ist die Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn mindestens 30% der Mitglieder dies schriftlich verlangen.

 

Abs. 3:    Die Einberufung der Mitgliederversammlung und deren Tagesordnung ist den Mitgliedern mit einer Frist von zwei Wochen schriftlich zur Kenntnis zu geben.

 

Abs. 4:    Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung erfordert eine Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

 

Abs. 5:    Beschlüsse bedürfen einer 2/3-Mehrheit.

 

Abs.6:     Zur Änderung der Ziele und Aufgaben der Vereinigung ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen. Sofern ein nicht erschienendes Mitglied sich nicht äußern sollte, ist diesem eine Frist mit Einschreibebrief zu setzen. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Zustimmung als erteilt, sofern nicht eine anders lautende schriftliche Erklärung des jeweiligen Mitgliedes vorliegt.

 

Abs. 7:    Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlussfassung einen Vertrag oder ein anderes Rechtsgeschäft zwischen dem Mitglied und der Vereinigung betrifft.

 

Abs. 8:    Stimmberechtigt sind alle Mitglieder über 18 Jahre.

 

Abs. 9:    Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen der Schriftform. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen. Die Protokolle zu den Mitgliederversammlungen sind von Schriftführer zu unterschreiben.

 

Abs. 10:  Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

 

                   -Prüfung und Entlastung des Vorstandes
    -Wahl des Vorstandes
    -Genehmigung des Haushaltsplanes
    -Satzungsänderungen
    -Auflösung der Vereinigung

  

Ergänzungen des Statutes wie zum Beispiel die Bestimmung einzelner Wahlhandlungen, die Konkretisierung der durch den Vorstand wahrzunehmenden Rechte und Pflichten und weitere Einzelheiten bedürfen eines Beschlusses der Mitgliederversammlung mit einer 2/3-Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

 

§8

Auflösung

Abs. 1:    Die Vereinigung kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden.

 

Abs.2:     Dieser Beschluss bedarf der 2/3-Mehrheit aller stimm- berechtigten Mitglieder.

 

Abs. 3:    Vermögensrechtliche Angelegenheiten hat nach der Auflösung der Vorstand zu regeln. Er bleibt in diesem Umfang handlungsfähig und verantwortlich. Er ist insbesondere verpflichtet,

 

a)   Forderungen der Vereinigung gegenüber Dritten geltend zu machen

b)   Verpflichtungen gegenüber Gläubigern der Vereinigung zu erfüllen

c)   Anteile des Vermögens, die aus öffentlichen Mitteln finanziert wurden, auf Antrag der betreffenden Institution zurückzuführen.

 

§9

Verwendung des Vermögens der Vereinigung

Bei Auflösung der Vereinigung oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Vereinigung der Stadt Schönebeck zu. Die Stadt Schönebeck ist verpflichtet, das ihr zugefallene Vermögen der Vereinigung zum Zwecke der Pflege, Förderung und Verbreitung nationaler und internationaler Folklore im Genre des Tanzes zu verwenden.